Save the Children: Rewrite the Future

2 neue Schulen pro Tag für Kinder in Krisen- und Konfliktgebieten
 

Auch Kinder in Krisen- und Konfliktgebieten haben ein Recht auf Schule. Seit 2006 setzt Save the Children dieses Recht mit der Schulbildungskampagne Rewrite the Future um, damit Kinder, die unter schwierigsten Umständen in fragilen Ländern leben müssen, zur Schule gehen können. Denn Schulbildung trägt zur Stabilität, zum Frieden und wirtschaftlichen Fortschritt bei. Nach drei Jahren Einsatz in den Krisengebieten der Welt (z.B. in Afghanistan, Guatemala, Haiti, Sudan, Uganda und in der Republik Kongo) konnten mehr als eine Million Kinder erstmals zur Schule gehen. Das heisst, Save the Children hat in den letzten drei Jahren zwei neue Schulen pro Tag eröffnet für Kinder, die am schwierigsten zu erreichen sind. Für weitere 10 Millionen Kinder hat Save the Children die Qualität des Unterrichts z.B. mit  lehrerweiterbildung verbessert.

 

Über die Kinder-Clubs werden die Kinder u.a. über die Kinderrechte und HIV/AIDS-Prävention informiert.
Foto (c) Save the Children

 

Es braucht aber immer noch Ihre Hilfe - die Hilfe aller -, um bis 2015 gemeinsam das Milleniumsziel „Primarschulbildung für alle“ zu erreichen. Über die Hälfte der 75 Millionen Kinder, die nicht zur Schule gehen können, leben in Krisen- und Konfliktgebieten. Veränderung ist aber möglich, wie unser Beispiel aus der Elfenbeinküste zeigt.

Elfenbeinküste: Die Zukunft neu schreiben

Elfenbeinküste hat erst 1960 die Unabhängigkeit von Frankreich erlangt. Preiszerfall der Exportprodukte, Staatsverschuldung, der darauffolgende jahrelange Bürgerkrieg und die Aufteilung des Landes in zwei Zonen hat das Land in den Ruin getrieben. Heute ist der Bürgerkrieg zwar beendet, aber die Ruhe im Land ist fragil. Noch immer eskaliert die Armut in Gewalt und Überfälle. Die Mehrheit der Menschen leben in tiefster Armut; die Kinder leiden am meisten unter diesen Umständen. Für ihre Zukunft setzt sich Save the Children ein.

Im Jahr 2008 hat Save the Children in der Elfenbeinküste 44 Schulen renoviert und die Klassenzimmer mit 5'000 Tischen und Stühlen sowie 180 Wandtafeln ausgestattet. Im selben Jahr haben wir 45'000 Rucksäcke mit Lernutensilien verteilt, damit auch die Kinder der ärmsten Familien das nötigste Lernmaterial haben. Save the Children konnte 17'000 Kinder mit informellen, alternativen Schulbildungsangeboten erreichen.

 

Save the Children hat diese Schule im Westen von Côte d'Ivoire renoviert und ausgestattet.
Foto (c) Save the Children

 

Ein 12-jähriges Kind aus der Elfenbeinküste sagt: “Unsere Schule hat sich wirklich verändert. Früher haben uns die Lehrer geschlagen, wenn wir etwas nicht verstanden haben. Ich hatte Angst, in die Schule zu gehen. Jetzt haben alle Kinder in meiner Schule Bücher und Hefte. Die Lehrer schlagen uns nicht mehr. Unsere Schule ist schön und jetzt freue ich mich richtig, zur Schule zu gehen. Danke!“

Die Arbeit geht weiter

Mehr als ein Drittel der 3 Millionen Kinder der Elfenbeinküste geht immer noch nicht zur Schule. Es müssen noch viele Schulen renoviert und ausgestattet werden. Und noch viele Kinder brauchen Hefte und Stifte. Über die Lehrerweiterbildung und die Zusammenarbeit mit den Bildungsbehörden wollen wir weiterhin die Qualität des Schulunterrichts verbessern und uns gegen die Körperstrafe in den Schulen einsetzen.


Hermann ist aktiv im Kinder-Club seiner Schule, der von Save the Children initiiert wurde.
Foto (c) Save the Children

Unter www.savethechildren.ch erfahren Sie mehr über unseren Einsatz für Schulbildung für Kinder in Krisen- und Konfliktgebeiten.

Lösen Sie Ihre Umfragepunkte in Bargeld ein!
Gratis Spende an Hilfsorganisationen bei jeder Umfrage!
Holen Sie sich Lose für die Preisverlosung: Einfach an Umfragen teilnehmen!
Invite a Friend